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TINK-Transporträder

Dass diese Idee ein voller Erfolg werden würde, davon war LAGO Center-Manager Peter Herrmann von Anfang an überzeugt. „Als ich das erste Mal im Südkurier von TINK und den Mieträdern gelesen habe, wollte ich diese Aktion auf jeden Fall unterstützen“, erklärt er. Also nahm das LAGO Shopping-Center schon vor dem offiziellen Start der TINK-Stationen in Konstanz Kontakt mit Marco Walter vom TINK-Team auf. Wenige Monate später konnte im Oktober die erste von einem Konstanzer Unternehmen betriebene TINK-Station eröffnet werden und die beiden Lastenräder namens LAGO LIEBLING und LAGO LADER ihren Dienst antreten.
„Der Standort auf dem LAGO-Vorplatz ist bestens für unsere Station geeignet“, erklärt TINK-Projektleiter Marco Walter. Er achtet bei den Stellplätzen darauf, dass die Fahrräder dort zur Verfügung stehen, wo sie wirklich gebraucht werden: in der Nähe von Einkaufsmöglichkeiten, Bushaltestellen, vom Bahnhof oder dort, wo viele Menschen wohnen. Der Standort am LAGO erfüllt gleich mehrere dieser Bedingungen.
Für die nächsten zwei Jahre finanziert das LAGO sowohl die Station auf dem Vorplatz als auch die Anschaffung und Wartung der beiden Lastenräder, von denen eines Platz für zwei und eines Platz für vier Kinder bietet. „Wir investieren rund 13.000 Euro in den kommenden 24 Monaten in einem Leasing-Modell, danach gehören sowohl die Station als auch die Fahrräder uns. Von da an werden wir uns selbst um Wartung und Pflege kümmern“, erklärt Peter Herrmann.
Davon, dass die beiden Räder von Konstanzer Radfahrern regelmäßig genutzt werden, ist der Center-Manager überzeugt. Er sieht in ihnen einen Service für alle Konstanzer, die mobil sein wollen. Dafür brauche es aber ein gutes und vor allem breit gefächertes Netzwerk an Rädern in der Stadt. „Mit unseren beiden Fahrrädern können wir einen Beitrag leisten, diesen Service weiter zu verbessern. Und vielleicht können wir auch andere Unternehmen dazu anspornen, sich einzubringen“, sagt Herrmann.